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How to Make a Killing - Todsicheres Erbe
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BEWERTUNG |
19.07.2026 von MarSDie Kriminalkomödie Adel verpflichtet aus dem Jahr 1949 gilt als einer der besten britischen Filme aller Zeiten. Mit How to Make a Killing - Todsicheres Erbe veröffentlicht Studiocanal nun ein Remake des schwarzhumorigen Streifens...
Nachdem seine Mutter von ihrer milliardenschweren Familie verstoßen wurde, ist Becket Redfellow (Glen Powell) in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Der Traum vom großen Geld und gesellschaftlichem Ansehen ist ihm jedoch stets geblieben, und auch das plötzliche Wiedersehen mit seiner ebenfalls aus reichem Hause stammenden Jugendliebe Julia (Margaret Qualley) erinnert Becket schmerzlich daran, dass ihm eigentlich mehr zusteht, als in einer banalen Doppelhaushälfte zu leben und in einer Boutique für Herrenmode zu arbeiten. Kurzerhand beschließt er deshalb, der noch immer vorhandenen Erbfolge etwas Schwung zu verleihen, und alle aus dem Weg zu räumen, die zwischen ihm und dem Milliardenvermögen der Redfellows stehen...
Mit dem Remake eines der besten britischen Filme aller Zeiten hat sich Drehbuchautor und Regisseur John Patton Ford ein klein wenig zuviel zugetraut, denn How to Make a Killing - Todsicheres Erbe ist zwar insgesamt durchaus unterhaltsam, krankt aber am Ende vor allem an zu wenig Biss sowie einer streckenweise repetitiven, recht zähen Inszenierung. Wo das Original noch absichtlich absurd und skurril sowie mit viel Genuss über die Stränge geschlagen hatte, bleibt How to Make a Killing - Todsicheres Erbe oftmals sehr handzahm und zurückhaltend, während das Remake stattdessen versucht, mit zusätzlichen Wendungen seine etwas zu unentschlossene Erzählung zu überspielen. Stellenweise funktioniert das wirklich gut, was vor allem dem gut aufgelegten und überaus ambivalent agierenden Glen Powell sowie den teilweise herrlich bizarr und einfallsreich inszenierten Tötungsszenen zu verdanken ist, grundsätzlich fehlt es der eigentlich temporeich erzählten Komödie aber an gut platzierten Gags sowie einer einheitlichen Linie. Ein ums andere Mal werden hier gesellschaftskritische Töne angeschlagen, die jedoch letztendlich nicht ausgearbeitet werden und somit keinen inhaltlichen Mehrwert oder erzählerischen Beitrag leisten, eine ernstzunehmende Moral bleibt ohnehin aufgrund der fragwürdigen Ereignisse auf der Strecke, und als rein unterhaltsame schwarze Komödie ist How to Make a Killing - Todsicheres Erbe einfach nicht scharfzüngig und konsequent genug. Auf diese Weise ziehen sich die 105 Minuten gerade im letzten Drittel wie Kaugummi, wodurch man sich als Zuschauer irgendwann fragt, wann das Ganze denn nun endlich beendet wird, da sich jede Szene wie die letzte anfühlt, John Patton Fords Drehbuch aber ausgerechnet zum Höhepunkt des Films immer noch ein Stück mehr bieten will...
Details der 4K UHD
Die 4K UHD liefert eine sehr gute Schärfe mit hohem Detailgrad und profitiert dabei zusätzlich vom erweiterten Farbspektrum sowie dem hervorragend eingestellten, sehr kräftigen Kontrastumfang. Der Schwarzwert bleibt zwar eher zurückhaltend und weicht stellenweise ins Gräuliche ab, fällt aber aufgrund des zumeist im Tageslicht angesiedelten Geschehens kaum ins Gewicht. Eher störend wirkt dagegen die stellenweise sehr ausgeprägte Körnung, die sich nicht gleichmäßig einfügt, sondern in manchen Szenen recht deutlich auffällt. Akustisch bietet die 4K UHD mit einer Dolby Atmos Abmischung ein modernes Tonformat, dass hier auch durchaus atmosphärisch genutzt wird. Umgebungsgeräusche und Effekte verteilen sich sehr ansprechend im ganzen Raum, während die Tonspur im Übrigen durch ihre dynamische und kraftvolle Wiedergabe sowie die sehr gute Ortbarkeit zu punkten weiß. Cover & Bilder © 2025 STUDIOCANAL / ©Ilze Kitshoff / STUDIOCANAL_SAS Das Fazit von: MarS
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